WDR2 Das Zelt: Eine Nacht am Lörmecke-Turm

Wildcampen ist entlang der Sauerland-Waldroute eigentlich strengstens verboten. Warum eine Familie trotzdem eine Nacht im Luxuszelt direkt am Lörmecke-Turm im Naturpark Arnsberger Wald verbringen durfte, erfahren Sie hier!

Mitten im Naturpark Arnsberger Wald, zwischen Warstein und Meschede-Eversberg, steht das Wahrzeichen der Sauerland-Waldroute: Der Lörmecke-Turm. In luftiger Höhe von ca. 615 Metern über dem Meeresspiegel genießen Wanderer einen 360-Grad-Panoramablick über das Sauerland-Waldrouten-Gebiet.

Wildcampen ist hier, so wie überall im Naturpark Arnsberger Wald, normalerweise strengstens verboten. Camper dürfen ihre Zelte gewöhnlich nur auf den ausgewiesenen Campingplätzen aufschlagen. Der Radiosender WDR2 und Tourismus NRW machten nun jedoch für eine Bochumer Familie das Unmögliche möglich: Bei einem Gewinnspiel ergatterte die Familie, gemeinsam mit einem Freund aus Duisburg, eine unvergessliche Nacht in stiller Waldeinsamkeit – direkt unterhalb des beliebten Lörmecke-Turms.

Bevor die Familie sich in das bereits für sie aufgebaute Luxuszelt, welches mit gemütlichen Decken, Kissen, großzügigen Matratzen und Orientteppichen ausgestattet war,  zurückzog, stand eine Menge auf dem Programm.

Zusammen mit dem Sauerland-Waldrouten-Ranger Lukas Göddecke ging es zunächst 204 Stufen hinauf auf den Turm. Oben angekommen wurde die Gewinner-Familie mit grandiosen Weitsichten über das Hochsauerland, bis hin zum Haarstrang und die westfälische Bucht belohnt - Zusatzinfos des Sauerland-Waldrouten Rangers inklusive. 35 Meter turmabwärts ging es anschließend auf  Naturentdeckungstour. Hier erklärte Lukas den Gästen die aktuelle Lage der Wälder, wo sich der Borkenkäfer versteckt hält und wie die Familie – im Fall der Fälle – mit wichtigen Survival-Tipps im Wald überleben kann.

Überlebenstipps waren an diesem Abend jedoch nicht von Nöten, denn auf die Familie wartete nach ihrer Entdeckungstour ein ausgiebiges Abendessen. Frisch gestärkt nahm Ranger Lukas seine Gäste, ausgestattet mit Taschenlampen, anschließend mit auf eine Nachtwanderung durch die totale Waldfinsternis. Nach einer erholsamen und unvergesslichen Nacht endete das einmalige Zeltabenteuer der Familie am nächsten Morgen mit dem Frühstück, bevor es wieder zurück ins Ruhrgebiet ging.