Aktuelle Hinweise

Umleitungen und Wegsperrungen

Aufgrund der anhaltenden Arbeiten durch Borkenkäfer-Schäden kann es auf einzelnen Abschnitten der Sauerland-Waldroute zu Beeinträchtigungen kommen. Wir möchten Sie um Verständnis bitten, dass einige Wege aufgrund von Holzabfuhr derzeit nicht oder nur schwer begehbar sind. Da sich diese Bereiche immer wieder verschieben können, ist es leider nicht möglich alle Beeinträchtigungen tagesaktuell zu benennen. Bitte nehmen Sie Wegsperrungen ernst und betreten Sie keine abgesperrten Bereiche. Im Zweifel erkundigen Sie sich bitte bei den Tourist-Infos am Wegesrand. 

Sollten Sie Beeinträchtigungen festgestellt haben, teilen Sie uns diese gerne mit: info@sauerland-waldroute.de oder telefonisch unter 02921-302070 oder füllen Sie einfach das Formular am Ende der Seite aus. 

Wir bedanken uns für Ihr Verständnis!

Aktuell gemeldete Beeinträchtigungen: 

Streckenabschnitt 1: Iserlohn - Warstein Herrlichkeit (Kilometer 1 - 100)

  • Aufgrund von Straßenbaumaßnahmen ist die Brücke in Balve-Sanssouci bis voraussichtlich Ende August 2026 gesperrt. Eine Umleitung ist nicht ausgeschildert. 
  • Aufgrund von Waldarbeiten wird im Bereich Auf'm Stück in Sundern die Waldroute umgeleitet. Die Arbeiten dauern an. 
  • Zwischen Sundern und dem Ochsenkopf (Arnsberg) muss derzeit mit Einschränkungen durch Waldarbeiten gerechnet werden. 
  • Zwischen Möhnesee-Neuhaus und dem Donnerschen Weg (Nähe Lattenberg) wird die Waldroute aufgrund von Brückenbauarbeiten umgeleitet.
  • Aufgrund eines Waldbrandes am Möhnesee (Grüne Hoffnung und Wilhelmsruh) ist die Waldroute ab dem Torhaus aktuell nicht begehbar. Eine Umleitung ist nicht eingerichtet.

Streckenabschnitt 2, Nordroute: Warstein-Herrlichkeit - Marsberg (Kilometer 100 - 170)

  • Zwischen Warstein-Herrlichkeit und dem Spielplatz/Rastplatz Paradies (Richtung Lörmecke-Turm) muss derzeit mit Einschränkungen durch Waldarbeiten gerechnet werden. 
  • Aufgrund von Forstarbeiten kommt es im Bereich Brilon-Wülfte bis Brilon-Alme zu Beeinträchtigungen. Der Wanderweg ist teils sehr schlecht begehbar. 
  • Aufgrund von Waldkalamitäten ist die Waldroute in Obermarsberg im Bereich der Drakenhöhlen und dem Rittersprung gesperrt. Eine Umleitung über die Stadtmauer entlang der Schützenhalle ist eingerichtet. Kurz vor der Bundesstraße trifft die Umleitung wieder auf den Hauptweg.

Streckenabschnitt 3, Südroute: Marsberg - Warstein-Herrlichkeit (Kilometer 170 - 240)

  • Umleitung Diemeltal (Padberg - Diabas Giershagen): ab Kilometer 56,5, führt die Umleitung über den Wanderweg P1 (Im Wanderführer ist es P4 & P5) und Wanderparkplatz "Niedermühle" wieder auf die Waldroute bei Kilometer 57,5. 
  • Aufgrund von Waldarbeiten ist die Waldroute zwischen Bestwig und Föckinghausen derzeit schlecht begehbar. 
  • Im Bereich des Krautkopfes (zwischen Bad Wünnenberg und Brilon) ist die Begehbarkeit der Waldroute aufgrund von Waldarbeiten derzeit eingeschränkt.
  • Aufgrund von Baumaßnahmen ist die Sperrmauer des Diemelsees aktuell nicht begehbar. Eine Umleitung ist ausgeschildert und führt über die L800 Padberger Straße - Parkplatz Schießstand - Unterführung - Straße Am Weiher.

Hier können Sie Einschränkungen melden

Wenn Sie während Ihrer Tour auf der Sauerland-Waldroute Einschränkungen wie umgefallene Bäume etc. sehen, freuen wir uns über Ihre Information und kümmern uns um Beseitigung der Einschränkung.
Hier können Sie Bilder der Einschränkung hochladen

Empfehlungen für Wandernde bei hoher Waldbrandgefahr im Sauerland

Das Sauerland ist von ausgedehnten Waldflächen, Höhenzügen und teilweise abgelegenen Wegen geprägt. Bei anhaltender Trockenheit können Feuer sich durch Wind sowie die Hanglagen rasch ausbreiten. Mit einer angepassten Tourenplanung und Verhalten lässt sich das Risiko deutlich verringern.

Vor der Tour
- Vor dem Start empfiehlt sich ein Blick auf den Waldbrandgefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes. Er reicht von Stufe 1 bis 5. Zusätzlich sollten Hinweise der jeweiligen Stadt oder Gemeinde, des Kreises sowie von Wald und Holz NRW berücksichtigt werden, da die örtliche Einschätzung abweichen kann. (https://www.dwd.de/DE/leistungen/waldbrandgef/waldbrandgef.html)
- Bei Gefahrenstufe 5 können kürzere Strecken am Waldrand oder Touren durch offenere Landschaften eine gute Alternative zu abgelegenen Wald- und Höhenwegen sein.
- Aktuelle Sperrungen und Umleitungen sollten in die Planung einbezogen werden. Das gilt besonders für stark bewaldete Strecken im Rothaargebirge sowie auf bekannten Fernwegen wie Rothaarsteig, Sauerland-Waldroute oder Sauerland-Höhenflug.

Unterwegs im Sauerland
-Ausgewiesene Wander- und Radwege bieten die beste Orientierung. Sperrungen und Hinweise von Forst, Feuerwehr oder Kommunen sollten auch dann berücksichtigt werden, wenn die geplante Route dadurch länger wird.
- Waldwege, Schranken und Zufahrten müssen frei bleiben. Sie dienen im Brandfall als Anfahrtswege für Feuerwehr und Rettungsdienst.
- Auf Rauchen, Grillen und offenes Feuer muss vollständig verzichtet werden. In Nordrhein-Westfalen gilt im Wald vom 1. März bis 31. Oktober ein gesetzliches Rauchverbot. Feuer und Grillgeräte sind außerdem grundsätzlich im Wald und innerhalb von 100 Metern zum Waldrand nur an entsprechend genehmigten Anlagen zulässig.
- Abfälle und mögliche Zündquellen sind wieder mitzunehmen.
- Wer mit dem Auto anreist, sollte ausschließlich ausgewiesene beziehungsweise befestigte Parkflächen nutzen. Heiße Fahrzeugteile können trockene Vegetation entzünden.
- Rauchgeruch, ungewöhnlicher Dunst oder eine aufsteigende Rauchsäule sind Gründe, die Umgebung aufmerksam zu prüfen und die Tour gegebenenfalls frühzeitig abzubrechen.

Wenn Rauch oder Feuer zu sehen ist
- Rauchentwicklungen und Brände sollten möglichst früh über den Notruf 112 gemeldet werden.
- Hilfreich sind genaue Angaben zum Standort, zur sichtbaren Größe des Brandes, zur Rauchentwicklung und zur möglichen Ausbreitungsrichtung.
- Fast im gesamten Sauerland und entlang der Fernwanderwege gibt es Rettungspunkte beziehungsweise grün-weiße Rettungstafeln. Die dort angegebene Kennnummer ermöglicht es der Leitstelle, den Standort schnell zuzuordnen.
- Alternativ können GPS-Koordinaten, der letzte Wegweiser, ein Wanderparkplatz, eine Schutzhütte oder andere markante Punkte genannt werden.
- Ein größerer oder sich ausbreitender Brand sollte nicht selbst bekämpft werden. Vorrang hat ein frühzeitiger Rückzug in einen rauchfreien und möglichst vegetationsarmen Bereich.
- Anweisungen von Feuerwehr, Polizei, Forstpersonal oder Rangerinnen und Rangern geben in dieser Situation die verlässlichste Orientierung.

Gut zu wissen: Bei sehr hoher Waldbrandgefahr muss eine Tour im Sauerland nicht grundsätzlich entfallen. Eine kürzere Route außerhalb dichter Waldgebiete, in der Nähe von Ortschaften und mit mehreren Ausstiegsmöglichkeiten kann eine passende Alternative sein. Bei behördlichen Sperrungen oder auffälliger Rauchentwicklung ist eine Verlegung beziehungsweise ein Abbruch der Tour jedoch die sicherere Entscheidung.
Wir bedanken uns für den großen Einsatz der vielfach ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern unserer Feuerwehren und der anderen Hilfsorganisationen im Sauerland bei der aktuellen Brandbekämpfung.

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